Trauerbewältigung

Auf den Tod eines geliebten Menschen folgt der Prozess des Trauerns. Wir spüren den Schmerz. In unserer Seele, an unserem ganzen Körper und möchten es einfach nicht begreifen. Es tut so weh. Wir trauern, und der Prozess des Trauerns beginnt. Dieser Prozess hilft uns, den Hinterbliebenen, Abschied zu nehmen und ein Leben ohne den Verstorbenen zu beginnen. Mit aktiver Trauerhilfe können besonders ausgebildete Mitarbeiter unserer Praxis diesen Prozess unterstützen, damit dieses albtraumhaftige Gefühl, das uns lähmt und betäubt und nicht aufhören möchte, doch aufhört.

Wir können Ihnen helfen die Trauerphasen besser zu überstehen, hieraus zu lernen, wieder zu leben und ohne den Verstorbenen zurecht zu kommen.

  • 1. Phase: Es kann nicht sein, es ist ein Irrtum, -ich will es nicht wahrhaben. Der Verlust hinterlässt eine Lücke im Leben, die man noch nicht bereit ist, zu akzeptieren oder zu verarbeiten. Ich habe das Gefühl, der/die Verstorbene kommt gleich wieder nach Hause. Die Unwiderruflichkeit ist nicht akzeptierbar.
  • 2. Phase: Die Gefühlsausbrüche. Wir akzeptieren, dass unser geliebter Mensch nicht mehr nach Hause kommt. Trauer, plötzliches Weinen, Wut, Verzweifelung, Antriebslosigkeit und Gefühlsschwankungen, Symptome einer Depression begleiten uns. Besonders wichtig ist in dieser Phase, dass Freunde und Familie Beistand leisten.
  • 3. Phase: Der Weg zur Besserung: Die wiederkehrenden, belastenden Gefühle lassen etwas nach. Wir nehmen wieder mehr am Alltag teil. Schwankende Gefühle begleiten jedoch auch diese Phase häufig.
  • 4. Phase: Das Gleichgewicht stellt sich langsam wieder ein. Wir können wieder am Alltag teilnehmen und lernen ohne den verstorbenen geliebten Menschen auszukommen. Es gibt aber immer wieder Zeiten in den wir in Phase 2 und 3 zurückfallen. Diese Zeiten werden aber seltener.

Wenn Sie es möchten holen wir Sie in allen diesen Phasen ab, begleiten Sie und helfen Ihnen mit: Coaching, Hypnose, Rückführung, ärztlicher Psychotherapie, Entspannungsübungen u.v.m entsprechend Ihres Bedarfes und Ihrer Wünsche.

Wenden Sie sich vertrauensvoll an unser geschultes Personal

 

Tipps zum Überstehen der Trauerphase

Um Trauer zu bewältigen und zu verarbeiten, gibt es keine Wundermittel. Jedoch gibt es einige Handlungsweisen, die uns dabei sehr helfen können:

  • Verleugnung und Ablenkung können gerade in der ersten Phase der Trauer dazugehören. Wichtig ist jedoch, dass Sie bereit sind, Ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, wenn sie herauswollen. Unterdrücken Sie die Traurigkeit nicht, sondern lassen Sie sie zu.
  • Für einige Menschen spielen beim Unterdrücken der Gefühle Alkohol und Medikamente eine Rolle. Auch wenn dies helfen kann, sollten Sie das Suchtpotenzial rechtzeitig wahrnehmen.
  • Suchen Sie Trost bei Freunden und Ihrer Familie. Wenn Sie keine Ratschläge wünschen, sagen Sie dies auch so. Die Nähe und vielleicht auch ein offenes Ohr von den Liebsten gibt Ihnen Kraft, die Trauer besser bewältigen zu können. Dies ist vor allem hilfreich, um aus der Antriebslosigkeit ein Stück weit in den Alltag zurückzufinden.
  • Schaffen Sie gezielt Zeitfenster, in denen Sie an den Verstorbenen zurückdenken können und gehen Sie Ihrem Alltag nach, sobald Sie soweit sind. Viele Menschen finden kleine Rituale hilfreich, wie abends eine Kerze für den geliebten Menschen anzuzünden.

Trauer bewältigen: Wie Sie die Zeit überstehen (Bild: Pixabay)

Physische Beschwerden: Anzeichen für eine Depression

Beim Trauern kann es passieren, dass Menschen in einer Depression stecken bleiben. Wie SieSelbsthilfe bei einer Depressionleisten können oder wie Sie mit depressiven Angehörigen umgehen, lesen Sie in unseren nächsten Beiträgen.

Wenn Sie selbst betroffen sind, können verschiedene Maßnahmen Ihre Trauerbewältigung fördern.

Wenn ein geliebter Mensch oder ein geliebtes Tier stirbt, tut das sehr weh. Wir spüren den Schmerz. In unserer Seele, an unserem ganzen Körper und möchten es einfach nicht begreifen. Es tut so weh. Die Situation scheint nicht als real. Es ist wie ein Albtraum, der uns lähmt und betäubt und nicht aufhören möchte. Und so leben wir, weil wir eben leben müssen. Irgendwie. Und zunächst in quasi einer gespalteten Realität.